Inhaltsverzeichnis
Projektarten
Abhängig vom wissenschaftlichen und technologischen Entwicklungsstand des jeweiligen Themenbereiches sind den einzelnen Fragestellungen eine oder mehrere der folgenden Projektarten zugeordnet. Einreichungen sind ausschließlich nach den Vorgaben dieser Projektart möglich.Stimulierung
Forschungs- und Entwicklungsprojekte
Transferaktivitäten
Programmbegleitende Maßnahme
Stimulierungsmaßnahmen
Konzeptinitiative
- ausgeschriebenes Themenfeld: alle
- Max. Förderintensität: 100%
- Max. Projektlaufzeit: 1 Jahr
- Antragssteller: Mikrounternehmen, Einzelpersonen
Die Projektart "Konzeptinitiative" dient der Unterstützung von neuen und innovativen Ideen von Kleinstunternehmen (Unternehmen in der Gründungsphase, Einzelunternehmen, Einzelpersonen, neue Selbständige, etc.). Die Projektart ist für alle Themenfelder offen, eingereichte Projekte müssen den aktuellen Programm- und Ausschreibungszielen entsprechen und einen technischen oder funktionalen Neuheitsgrad aufweisen. Diese Projektart ist insbesondere für Geschäftsideen und Gründungskonzepte im Themenfeld Produktdienstleistungs-Systeme von Relevanz.
Forschungs- und Entwicklungsprojekte
Grundlagenforschung
- ausgeschriebenes Themenfeld: Nutzung nachwachsender Rohstoffe
- Max. Förderintensität: 100%
- Max. Projektlaufzeit: 2 Jahre
- Antragssteller: alle
Unter Grundlagenforschung sind experimentelle oder theoretische Arbeiten zu verstehen, die in erster Linie dem Erwerb wissenschaftlicher und technischer Kenntnisse dienen. Das Ziel dieser Projektart ist die Verbreiterung der Wissensbasis. Diese Projektart ist im Rahmen der fünften Ausschreibung nur für das Themenfeld "Nutzung nachwachsender Rohstoffe" ausgeschrieben.
Industrielle Forschung
- ausgeschriebenes Themenfeld: Nutzung nachwachsender Rohstoffe
- Max. Förderintensität: 45–80%
- Max. Projektlaufzeit: 3 Jahre
- Antragssteller: Unternehmen und Forschungseinrichtungen
Bei stark grundlagenorientierten Entwicklungen mit hohem Entwicklungsrisiko besteht die Möglichkeit in der Projektart "Industrielle Forschung" einzureichen. Diese Projektart ist im Rahmen der fünften Ausschreibung nur für das Themenfeld „Nutzung nachwachsender Rohstoffe“ ausgeschrieben. Industrielle Forschung bezeichnet planmäßiges Forschen oder kritisches Erforschen zur Gewinnung neuer Kenntnisse und Fertigkeiten mit dem Ziel, neue Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen zu entwickeln oder zur Verwirklichung erheblicher Verbesserungen bei bestehenden Produkten, Verfahren oder Dienstleistungen nutzen zu können. Die Erstellung von Prototypen fällt nicht in diese Projektart, sondern unter "experimentelle Entwicklung".
Experimentelle Entwicklung
- ausgeschriebenes Themenfeld: Nutzung nachwachsender Rohstoffe, Produkte und Produktdienstleistungen, Technologien und Innovationen bei Produktionsprozessen
- Max. Förderintensität: 25–60%
- Max. Projektlaufzeit: 3 Jahre
- Antragssteller: Unternehmen
Die Projektart "experimentelle Entwicklung" dient der Entwicklung von Technologien und Komponenten für einen konkreten Anwendungsfall bzw. zur Erprobung von Entwicklungen im Pilotstadium. Diese Projektart ist im Rahmen der 5. Ausschreibung für die Themenfelder "Nutzung nachwachsender Rohstoffe", "Produkte und Produktdienstleistungen" und "Technologien und Innovationen bei Produktions-prozesse" ausgeschrieben. Lt. FTE Richtlinien bedeutet experimentelle Entwicklung die Umsetzung von Erkenntnissen der industriellen Forschung in einen Plan, ein Schema oder einen Entwurf für neue, geänderte oder verbesserte Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen - unabhängig davon, ob sie zum Verkauf oder zur Verwendung bestimmt sind. Außerdem kann sie die konzeptuelle Planung und den Entwurf von alternativen Produkten, Verfahren oder Dienstleistungen, wie auch erste Demonstrations- oder Pilotprojekte umfassen, sofern diese Projekte nicht für industrielle Anwendungen oder eine kommerzielle Nutzung umgewandelt oder verwendet werden können.
Demonstrationsprojekte
- ausgeschriebenes Themenfeld: Nutzung nachwachsender Rohstoffe, Technologien und Innovationen bei Produktionsprozessen
- Max. Förderintensität: 25–35%
- Max. Projektlaufzeit: 3 Jahre
- Antragssteller: Unternehmen
Im Rahmen eines Demonstrationsprojektes werden Technologien und Komponenten, die bereits vor Projektbeginn im Labor- bzw. Versuchsmaßstab funktionstüchtig entwickelt wurden, im praktischen Einsatz erprobt und deren Vorteile einer breiten Öffentlichkeit gegenüber demonstriert. Der Schwerpunkt liegt auf der Erprobung in einem realen Umfeld und Maßstab sowie der allfälligen Einpassung in ein Gesamtsystem. Der Schritt vom Prototyp zum industriellen Einsatz muss jedoch mit einem noch vorhandenen aber beherrschbaren Entwicklungsrisiko verbunden sein. Diese Projektart wird in einer Kooperation der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) mit der Kommunalkredit Public Consulting GmbH (KPC) abgewickelt: Die FFG fördert im Rahmen der FTE-Richtlinien Forschungs- und Materialleistungen, die mit der Innovation in Zusammenhang. Die KPC unterstützt im Rahmen des Förderprogramms „Betriebliche Umweltförderung im Inland“ Investitionskosten für die Demonstrationsanlage mit einem nicht rückzahlbaren Investitionskostenzuschuss, sofern ein unmittelbarer ökologischer Nutzen (Klimaschutzeffekt, Lärmreduktion, Luftreinhaltung, Reduktion gefährlicher Abfälle) im Sinne der Förderrichtlinie der betrieblichen Umweltförderung gegeben ist.
Transferprojekte
Veranstaltungen und Seminare
- ausgeschriebenes Themenfeld: alle
- Max. Förderintensität: 100%
- Max. Projektlaufzeit: 1 Jahr
- Antragssteller: alle
Ziel der Ausschreibung ist der zielgruppenspezifische Transfer von Ergebnissen und die Verbreitung von Erfolgen und Erkenntnissen aus dem Programm. Deshalb werden Transferaktivitäten zur Integration von bisher erzielten Ergebnissen aus allen Themenbereichen in bestehende Aus- und Weiterbildungswege in Form von Veranstaltungen und Seminare unterstützt. Erwünscht sind Projektvorhaben, die auf mehrere abgeschlossene oder auch laufende Projekte zurückgreifen und wesentliche innovative Inhalte zielgruppenspezifisch bündeln und effizient verbreiten. Im Rahmen dieser Projektart wird u.a. die Planung und Erstellung von Lehrmodulen und Unterrichtsmaterialien, sowie die Durchführung von Aus- und Weiterbildungsveranstaltungen unterstützt.
Vernetzungs- und Transferaktivitäten
- ausgeschriebenes Themenfeld: alle
- Max. Förderintensität: 100%
- Max. Projektlaufzeit: 2 Jahre
- Antragssteller: alle
Gefördert werden Aktivitäten zur Vernetzung und zum Transfer von Ergebnissen aus Forschungs- und Entwicklungsprojekten des Programms Fabrik der Zukunft in die Österreichische Wirtschaft. Neben branchenübergreifenden Aktivitäten ist auch die Übertragung entwickelter Konzepte und Tools auf andere Unternehmen, Produkte oder Verfahren eine gewünschte Form der Ergebnisverbreitung.
Programmbegleitende Maßnahme
Fernsehdokumentation
- ausgeschriebenes Themenfeld: alle
- Max. Förderintensität: 100%
- Max. Projektlaufzeit: 1 Jahr
- Antragssteller: alle
Um die bisher erzielten Ergebnisse des Programms einem breiten Publikum zugänglich zu machen, wird die Produktion einer Fernsehdokumentation "Fabrik der Zukunft" finanziert. Ziel ist die Ausstrahlung der Fernsehdokumentation im deutschsprachigen Fernsehen (ORF, 3sat und wenn möglich im deutschen Fernsehen). Eine frühzeitige Kooperation mit Fernsehsendern ist deshalb Voraussetzung. Die Dokumentation soll auch bei Veranstaltungen und Messen gezeigt werden können. Endprodukt soll eine DVD mit Trailer und Film in deutscher und englischer Sprache, sowie allen Videos als downloadbare Internetversion sein.
Die ausgewählten Themen und Beispiele sind mit dem Auftraggeber im Rahmen eines Kick-off Workshops abzustimmen.