PDL Strategien - Erarbeitung von bedarfsfeld- und branchenspezifischen Strategien zur Entwicklung und Umsetzung von Produkt-Dienstleistungsinnovationen

Aufbauend auf einem FdZ Vorprojekt sollen mit Unternehmen u. a. Akteuren bedarfsfeldspezifische Strategien zur Umsetzung von nachhaltigen Produkt-Dienstleistungsideen entlang von Wertschöpfungsketten erarbeitet werden. Hauptaugenmerk wird der konkreten Umsetzung und möglichen Hemmfaktoren gewidmet.

Title and Synopsis

PSS Strategies - Development of strategies for designing and implementing sustainable Product-Servicesystems.

Based on a previous FdZ project it is intended to develop and implement strategies for sector specific sustainable product-servicesystems-innovations along product-chains in workshops with companies and other actors involved. Focus will be placed on implementation and possible restricting factors.


Beschreibung

Status

abgeschlossen

Kurzfassung

Die Entwicklungs- und Forschungsarbeiten der vergangenen Jahre im Bereich PDL haben zu einer Reihe von Umsetzungsbeispielen und Analysen über zukunftsfähige Bedarfsfelder und Branchen geführt sowie Erfolgsfaktoren und Barrieren für deren Umsetzung identifiziert. Um eine weitere Stärkung des Angebots an nachhaltigen PDL zu erzielen, galt es nun, das vielfältige Know-how, die Erfahrungen und Kompetenzen zu diesem Thema zu bündeln.

Ziel des Projekts war es, gemeinsam mit Unternehmen und anderen involvierten Akteuren innerhalb definierter Bedarfsfelder Innovationen und Strategien im Bereich nachhaltige Produkt-Dienstleistungssysteme (PDL) auszuarbeiten. Dabei wurden sowohl Erfahrungen anderer Unternehmen mit erfolgreichen Umsetzungen ("Leuchttürme") wie auch die wissenschaftliche Expertise des Projektteams, basierend auf vergangenen FdZ-Projekten, genutzt. Besonderes Augenmerk wurde auf die Entwicklung umsetzungsfähiger Ideen und Kooperationen in den Bedarfsfeldern gelegt. Betriebsspezifische und bedarfsfeldspezifische Rahmenbedingungen (z.B. rechtlicher, finanzieller und organisatorischer Natur) wurden untersucht, bestehende Hindernisse und Hemmschwellen offen gelegt und Strategien zu deren Überwindung entwickelt.

Best Practice Beispiele spielen eine große Rolle für die Verbreitung von PDL in unterschiedlichen Branchen. Wichtig ist daher, die Information über und Verfügbarkeit von Best Practice Sammlungen unter Einbindung bestehender Informations- und Innovationskanäle zu verbessern. Es ging in diesem Projekt weniger um originäre Grundlagenforschung, da dies in Vorgängerprojekten geleistet wurde, sondern viel mehr um die Überwindung bestehender Umsetzungshemmnisse für PDL-Ideen. Dies erfolgte im Rahmen eines strukturierten Diffusionsprozesses in die Unternehmen, der von einem moderierten Strategieentwicklungsprozess begleitet wurde.

Der Fokus des vorliegenden Projektes bestand in der Abhaltung von moderierten Fachgesprächen im Rahmen von Workshops mit Unternehmen und anderen involvierten Akteuren, wie z.B. Fachverbänden. Ziel war es, gemeinsam die beschriebenen Fragestellungen zu diskutieren bzw. zu beantworten sowie bedarfsfeldspezifische Strategien für die Umsetzung von nachhaltigen Produkt-Dienstleistungssystemen zu erarbeiten. In Summe wurden rund 5000 Unternehmen und involvierte Akteure aus Unternehmen, Politik und Interessensverbänden angesprochen und informiert. Rund 500 Teilnehmer waren in den Strategieentwicklungsprozess eingebunden.

Die Ergebnisse des Projektes umfassen neben den bedarfsfeldspezifischen Strategien auch bedarfsfeldübergreifende Strategien zur Umsetzung nachhaltiger Produkt-Dienstleistungssysteme über Best Practice Beispiele hinaus, welche auf den in den Workshops identifizierten Erfolgsfaktoren und Barrieren für Nachhaltigkeitsinnovationen beruhen. Als zentrales Element für die Diffusion von nachhaltigen Produktdienstleistungskonzepten hat sich die Information über eine neutrale dritte Stelle, idealerweise gemeinsam mit einer rechtlichen Anforderung und der Information über Fördermöglichkeiten herausgestellt.

Weitere Informationen finden Sie auf www.serviceinnovation.at.


Projektbeteiligte

Projektleiter

Sustainable Europe Research Institute (SERI)
Dr Fritz Hinterberger, Mag. Eva Burger

Projekt- und Kooperationspartner

  • Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW)
    Mag. Dr. Christine Jasch
  • JOANNEUM Research Forschungsgesellschaft mbH, Institut für Nachhaltige Techniken und Systeme
    Mag. Ingrid Kaltenegger, Mag. Barbara Hammerl
  • TU Wien, Institut für Konstruktionswissenschaften und technische Logistik, Forschungsbereich ECODESIGN
    DI Rainer Pamminger, Dr. Wolfgang Wimmer

Publikationen

PDL Strategien

Erarbeitung von bedarfsfeld- und branchenspezifischen Strategien zur Entwicklung und Umsetzung von Produkt-Dienstleistungsinnovationen
Schriftenreihe 47/2008 F. Hinterberger, E. Burger, C. Jasch, et al.
Deutsch, 184 Seiten

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Kontaktadresse

SERI - Sustainable Europe Research Institute
Garnisongasse 7/27, A-1090 Wien
Tel.: +43 (1) 9690728
Fax: +43 (1) 9690728-17
Internet: Web: www.seri.at


FFG ID: 810558

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